Wenn Corona es möglich macht: Vortrag von Frau Dr. Himmelheber + Sabine Pfeifer (Klarinette):
„Ein Leben für die Kunst“ - 150 . Geburtstag von Ida Dehmel und deren Schwester Alice Bensheimer
am Mittwoch 25. November um 18.00 Uhr im Marchivum, Archivplatz 1, 68169 Mannheim.
Bitte rechtzeitige Anmeldung: marchivum@mannheim.de oder Telefon 0621/2937027.

Wir – Frauen jeden Alters – sind Künstlerinnen in der GEDOK Mannheim-Ludwigshafen

Wir – Künstlerinnen der Angewandten Kunst
Wir – Künstlerinnen des Kunsthandwerks
Wir – Lyrikerinnen
Wir – Komponistinnen und Musikerinnen
Wir – mit Kunstfördernden

Die Bundes GEDOK vergibt Preise:
Ida Dehmel Literaturpreis
Klaus Oschmann Preis für Angewandte Kunst

Wir freuen uns auf kreative Frauen, die mit uns Ausstellungen – Lesungen – Gespräche über Kunst veranstalten.

Was ist die Gedok?

Auf vielfachen Wunsch kann hier kurz auf die Entstehung der GEDOK Mannheim-Ludwigshafen eingegangen werden. Die Gründerin Frau Elsa Landmann-Driescher (Pianistin) mit ihrer Freundin Felice Hartlaub, Ehefrau von Gustav Hartlaub dem Direktor der Mannheimer Kunsthalle, verabredeten sich im November 1925 zu einem regemäßigen Treffen mit Veranstaltungen von Künstlerinnen und Musikerinnen in Mannheim und Ludwigshafen zu treffen. Zu würdigen in diesem Zusammenhang ist Elsa Landmann-Driescher, Pianistin, verheiratet mit dem Komponisten Landmann – der als Jude besonders gefährdet war und somit hatte auch sie in der schweren Zeit im Hitlerreich um ihre Existenz zu kämpfen. Zudem wurde auch die GEDOK 1933 im Zuge der "Gleichschaltung" und der "Arisierung" mit Nazifrauen besetzt, sowohl in Mannheim als auch anderenorts.
Frau Elsa Bensheimer, Schwester von Ida Dehmel - Aktivistin für das Frauenwahlrecht - gehörte zum ursprünglichen Frauenkreis in Mannheim und stellte die Verbindung nach Hamburg zu ihrer Schwester Ida Dehmel her, die unter dem Namen GEDOK „Gemeinschaft Deutsch-Österreichischer Künstlerinnen“ als Dachverband tätig war und ist. So übernahm den Vorsitz Ida Dehmel. Jede GEDOK ist jedoch unabhängig.
Da die Mannheimer Frauen eine Vereinigung für Kammermusik und Gesang mit Literatur waren, war für die Frauen in Mannheim die Erweiterung aus Hamburg mit Bildendender Kunst (Käthe Kollwitz), Schauspiel und Sprache (Ida Ehre), Musik (Prof. Marie Philippi und Lotte Leonhard), Schriftkunst (Ina Seidel) und Kunsthandwerk (Edith Mendelssohn-Bartholdy) eine kreative Erweiterung.
Erst 1945, genauer am 25.1.1951, ist die GEDOK Mannheim-Ludwigshafen von Frau Elsa Drischer angeregt von Frau Pellissier wieder gegründet worden. Dies zur Gründung. Es ist natürlich noch mehr über die GEDOK Mannheim-Ludwigshafen zu berichten, ein voller Leitzordner mit vielen Infos ist jetzt dank dem Marchivum da. Zur Musik über Leni Neuenschwander, die ja ganz aktiv den Komponistinnen Preis im Mannheim finanzierte und organisierte, ist immer noch wenig zu berichten, es fehlen die ganzen Unterlagen.

Neue Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen, bitte an die Vorsitzende der GEDOK Mannheim – Ludwigshafen.
Ein Mitgliedsantragsformular gibt es hier zum Download

Jede Ausstellung wird auf unserer Homepage öffentlich ausgeschrieben. Jede Künstlerin kann sich mit einem kurzen künstlerischen Lebenslauf bewerben. Eine unabhängige Jury entscheidet dann über die Beteiligung an dieser Ausstellung und über die Aufnahme in die GEDOK Mannheim-Ludwigshafen. Die Vorsitzende oder deren Stellvertreterin protokolliert den Jurytag.

Impressum:
GEDOK Mannheim/Ludwigshafen
Gemeinschaft der Künstlerinnen und KunstfördererInnen e.V.
1. Vorsitzende: Ingeborg L. Klinger, Karpfengasse 6, 69117 Heidelberg, Tel.: 06221-21096, i.l.klinger@t-online.de
2. Vorsitzende: Silvia Henninger henninger.mannheim@freenet.de
Schatzmeitsterin: Ursula Lubizewski